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hexenfolter


Verhör und Folter

Um eine Frau als Hexe auf den Scheiterhaufen zu bringen, war es notwendig, sie ihrer Verbrechen zu überführen. Da die Hexerei nicht ohne weiteres bewiesen werden konnte, musste das Geständnis als schlagkräftigstes Beweismittel herhalten. Die Hexenfolter garantierte in den meisten Fällen die
gewünschte Aussage der als Hexe verleumdeten Frau. Darauf zwang man sie, weitere Frauen der Hexerei anzuklagen und so kam die Hexenfolter zu immer neuen Opfern.

Drei Tage vor dem Verhör

Bevor das hochnotpeinliche Verhör beginnt, bleiben laut Gesetz noch drei Tage. In dieser Zeit sollte das Weib sich auf das einstimmen, was ihr bevorsteht. Manche meinen, man sollte sie gut verköstigen und stärken, damit sie nachher auch aufrecht vor den Scharfrichter trete, um besser zu sehen, wie sie gebeugt werde - andere sind dagegen der Meinung, bei einer Hexe könne man nicht früh genug mit dem Beugen beginnen. Es sei jedoch gesagt, dass das Gesetz es verbietet, sie in dieser Zeit zu foltern.

 

Das hochnotpeinliche Verhör

Es ist kaum anzunehmen, dass die Hexe freiwillig gesteht oder auf die Fragen antwortet. Der Folterknecht trifft seine Vorbereitungen. Er ist ein Meister seines Faches, doch manchmal hat der eine oder andere Bürger eine neue Idee, wie eine verstockte Hexe zum Reden gebracht werden kann.

Geständnis durch Foltern

Wurden genug Beweise gefunden, um bei der verdächtigten Person zu  glauben, es handelte sich um eine Hexe, so wurde diejenige nochmals von zwei tauglichen Personen befragt, ob sie gestehen möchte. Hat sie sich nicht dazu bekannt, eine Hexe zu sein, so wurde ihr die Folter angedroht und ihr dann die Instrumente gezeigt. Der zweite Schritt war, ihr die besagten Folterinstrumente auf schmerzhafte Art und Weise anzulegen, wobei sie aber noch nicht im eigentlichen Sinne benutzt wurden. Schon das genügte meist aus, um die Hexe oder den Hexer so weit mit den Nerven runter zu bekommen, das sie alles sagte, was der Richter hören wollte. Es kam aber durchaus vor, dass sie danach trotzdem gefoltert wurden, weil man annahm, dass sie nicht alles preisgegeben hatten.

Einige Foltermethoden

Aufziehen
Die Hexe wurde mit den meist am Rücken verbundenen Händen zur Decke hin aufgezogen, was meist schon ein Ausrenken der Schultergelenke verursachte. Zusätzlich wurden schwere Gewichte an den Füssen angebracht. Häufig war dies erst der 1.Grad der Folter.


Orale, rektale und vaginale Birne

Häufig reichverzierter Eisen"knebel", der nach dem Einführen in die Vagina durch Schraubendrehung extrem geweitet wurde.



Hexenstuhl

Ein mit scharfen Metalldornen beschlagener Stuhl, auf dem die Hexe über mehrere Stunden und teilweise sogar Tage/ Nächte hinweg fixiert wurde. Die Dornen wurden zusätzlich von unten her durch Feuer und Glut erhitzt.


 

Wasserfolter

Die Hexe wurde ausgestreckt liegend auf einem eigens dazu konzipierten Gestell fixiert. Mit einem Trichter wurden grosse Mengen Wasser eingeflösst, bis sich der Leib aufblähte.


Rad

 

Streckbank

 

 

Geständnis

Überlebt die Frau alle Torturen,ist bewiesen, dass sie eine Hexe ist, denn wer kann denn die Folter und die Haft ohne Geständnis aushalten, wenn ihm nicht der Teufel übernatürliche Kraft dazu gibt. Entschliesst die Angeklagte sich zu einem Geständnis, wird sie verurteilt zum Tod auf dem Scheiterhaufen, durch Erdrosseln oder durch das Schwert.
 



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